Gepostet von Apu am Mrz 26, 2011 in Reisen | Keine Kommentare
Indien, eines der größten Länder der Erde, hat gerade für Touristen viel zu bieten. Sei es die atemberaubende Landschaft oder geschichtsträchtige Monumente – es gibt in diesem Land viel zu entdecken, viel zu sehen und eine Fülle unterschiedlichster Sehenswürdigkeiten. Ganz besondere Bedeutung kommt dabei sicherlich dem Taj Mahal, sowie dem Roten Fort zu, die weit über die Grenzen Indiens hinaus bekannt sind.
Das Taj Mahal ist sicherlich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Indien. Das monumentale Gebäude in Agra, im indischen Bundesstaat Utta Pradesh, wird jedes Jahr von Tausenden von Touristen besucht und stellt eine zentrale Anlaufstelle der verschiedenen Reiseveranstalter dar. Erbaut wurde das Taj Mahal im 17. Jahrhundert von, so zumindest die Überlieferung, 20 000 Handwerkern. Im Jahre 1631 gab der Maharadscha Shah Jahan den Auftrag zu diesem Gebäude, das ein würdiges Grabmahl für seine Hauptfrau Mumtaz Mahal darstellen sollte. Er liebte, so die Überlieferung, Mumtaz Mahal so sehr, dass er ihren Tod nicht ertragen konnte und ihr deshalb auch auf Erden ein Paradies schaffen wollte. Zu diesem Zweck wurde das Taj Mahal auf einer Marmorplatte errichtet, bestückt mit Edelsteinen und rotem Sandstein und umgeben von einer 18 Hektar großen Gartenlandschaft. Vor allem das längliche Wasserbecken, das sich auf das Taj Mahal bewegt und in dem sich die indische Landschaft und die untergehende Sonne spiegelt, stellt dabei einen besonderen Höhepunkt dar und findet sich heute als Motiv auf vielen Ansichtskarten oder Postern. Die Schönheit dieses Gebäudes und seiner Anlage ist sogar so beeindruckend, dass es die UNESCO 1983 zum Weltkulturerbe erklärte.
Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit in Indien, und zwar das Rote Fort, ist ebenfalls in Agra zu entdecken. Hierbei handelt es sich um eine Festungs- und Palastanlage, die im Jahre 1565 von dem Großmogul Akbar am Ufer des Flusses Yamuna erbaut wurde und als Grundlage des neuen Regierungssitzes, den er nach Agra verlegt hatte, dienen sollte. Über drei Generationen herrschten hierbei die Großmogule im Roten Fort, bis der Regierungssitz wieder aufgelöst und zurück in die Stadt Delhi verlegt wurde.
Das Rote Fort bildet in seiner Bauweise eine Mischung sowohl aus islamischen, als auch hinduistischen Elementen, die außerdem geprägt ist von Stil und Vorstellungsvermögen verschiedenster Herrscher. Denn auch nach dem Tod von Akbar wurde die Festung stetig ausgebaut, so beispielsweise von Shah Jahan, der nur wenige Kilometer entfernt ebenfalls das Taj Mahal errichten ließ. Viele Nachfolger Akbars hinterließen also im Roten Fort ihre Handschrift und machen damit, nicht zuletzt, die Anlage bis heute zu einer der interessantesten und geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten in Indien. Bis heute sind dabei viele Teile der Anlage erhalten und können nach wie vor besichtigt werden. So befinden sich im Inneren des Forts, das umgeben ist von einem 2,4 km langen Schutzwall, atemberaubende Gebäude, die Kultur und die Geschichte Indiens erzählen, darunter beeindruckende Paläste und Moscheen. Ganz besondere Bedeutung kommt dabei sicherlich der Perlmoschee zu, die sich ebenfalls im Innern der aus rotem Sandstein und marmornen Dekorationen erbauten Anlage befindet. Die Perlmoschee ist deshalb so besonders, da sie die größte aus Marmor gebaute Moschee der Welt ist und damit einen Weltrekord hält.
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